Die Seen in den alten Kratern und die Miradouros auf ihren Rändern.
Die Seen liegen in eingestürzten Vulkanen, mehrere hundert Meter hoch, und den besten Blick auf jeden hat man vom Rand darüber. Diese Höhe ist auch der Grund, warum sie so oft in Wolken liegen: Am Kraterrand kann eine weiße Wand stehen, während an der Küste die Sonne scheint. Jeder Ort unten sagt, wann ein Versuch lohnt und wo man das Auto lässt; Vorhersage und Webcams sind am Tag selbst der bessere Ratgeber als jede Regel.
Der bekannteste Blick auf die Seen von Sete Cidades, am Südrand der Caldera.
Vom Geländer schaut man nach Norden in den Krater: Lagoa Verde und Lagoa Azul, die niedrige Brücke über die Engstelle dazwischen und das Dorf Sete Cidades auf dem Kraterboden. Der Name geht auf den Besuch von König Carlos I. und Königin Amélia am 6. Juli 1901 zurück. Die Straße führt direkt am Aussichtspunkt vorbei, zu Fuß gehen muss man nicht.
556 m über dem Meer
Parkplatz
Direkt am Parkplatz
Wann hinfahren: An vielen Tagen liegen Wolken auf dem Kraterrand, und wenn der Parkplatz im Nebel steht, sieht man die Seen nicht. Vorher Wetterbericht oder Live-Bild prüfen und bei grauem Himmel später am Tag noch einmal versuchen.
Gut zu wissen: Geparkt wird auf einem einzigen Streifen mit gut zwei Dutzend Plätzen entlang der Straße neben dem Geländer; wenn Reisebusse da sind, lieber auf einen Platz warten als auf der Straße halten.
Ein Aussichtspunkt auf einem Grat über den Kraterseen des Sete-Cidades-Massivs, zu Fuß vom Parkplatz an der Lagoa do Canário erreichbar.
Auch als Grota do Inferno ausgeschildert. Vom Ende des Grats blickt man hinunter auf die Lagoa de Santiago und die Lagoa Rasa, dahinter die Lagoa Azul und die Caldera von Sete Cidades. Der Weg vom Parkplatz folgt einem Forstweg und dann einem schmalen Pfad mit Stufen den Grat entlang.
766 m über dem Meer
Parkplatz
19 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: Das ist einer der höheren Punkte des Massivs und oft in Wolken. Steht schon der Parkplatz im Nebel, ist auch die Aussicht am Ende weiß; Wetterbericht oder Live-Bild prüfen und wiederkommen, wenn der Rand aufklart.
Gut zu wissen: Das Auto bleibt am Parkplatz der Lagoa do Canário (Toiletten und Picknicktische im Wald daneben); es sind etwa 1,2 km pro Richtung. Nach Regen wird der Weg schlammig, Schuhe mit Profil sind sinnvoll.
Ein Aussichtspunkt an der Straße mit Blick senkrecht hinab in den steilen Krater der Lagoa de Santiago, innerhalb der Caldera von Sete Cidades.
Der See liegt am Grund eines eigenen Kraters, etwa 700 m lang und 29 m tief, ringsum Wald. Der Aussichtspunkt liegt an der ER 9-1ª, derselben Straße, die etwa einen Kilometer weiter die Brücke über die Lagoa das Sete Cidades quert.
473 m über dem Meer
Parkplatz
Direkt am Parkplatz
Wann hinfahren: Dunst kann den Krater füllen und den See ganz verschwinden lassen. Ein Live-Bild oder ein Blick vom Dorf Sete Cidades hinauf zum Rand zeigt, ob sich der Halt lohnt.
Gut zu wissen: Am Straßenrand ist nur Platz für ein paar Autos; ist alles belegt, lohnt sich ein zweiter Anlauf, der Halt dauert nicht lange.
Der Hauptaussichtspunkt über der Lagoa do Fogo, an der Bergstraße zwischen Ribeira Grande und Lagoa.
Der See füllt die Caldera des Vulkans Fogo auf etwa 575 m, mit bis zu 300 m hohen Wänden, die bis zum Rand am Pico da Barrosa ansteigen; der Krater misst rund 3 mal 2,5 km. Unterhalb des Aussichtspunkts zieht sich ein heller Sandstrand am Ufer entlang. See und Hänge sind ein Naturreservat.
697 m über dem Meer
Parkplatz
Direkt am Parkplatz
Wann hinfahren: Der Kraterrand liegt an sehr vielen Tagen in Wolken, und aus dem Nebel heraus sieht man vom See nichts. Vor der Abfahrt ein Live-Bild prüfen und es bei geschlossener Wolkendecke später am Tag noch einmal versuchen.
Gut zu wissen: Im Sommer ist die Straße für Mietwagen nur per Shuttle befahrbar: 2024 und 2025 fuhr vom 15. Juni bis 30. September zwischen 9 und 19 Uhr ein Hop-on-hop-off-Bus zwischen den Parkplätzen an der Caldeira Velha und der Casa da Água, mit Halt hier, an der Bela Vista und am Pico da Barrosa (5 Euro, für Einwohner kostenlos; Tickets auf lagoadofogo.pt). Taxis, Touranbieter und Einwohner dürfen weiter fahren. Ans Ufer kommt man über den Wanderweg PR02SMI ab Praia (10,2 km Rundweg, etwa 4 Stunden); im April und Mai Abstand zu den brütenden Möwen halten.
Der höchste Aussichtspunkt über der Lagoa do Fogo, unterhalb des 947 m hohen Gipfels des Pico da Barrosa am Westrand.
Von hier liegt der ganze See im Osten unter einem, mit der Sandzunge und den Innenhängen der Caldera. Auf dem Gipfel direkt darüber steht ein Fernseh- und Radiomast. Er liegt an derselben Bergstraße wie der Hauptaussichtspunkt der Lagoa do Fogo, nur etwas höher.
888 m über dem Meer
Parkplatz
Direkt am Parkplatz
Wann hinfahren: Mit fast 900 m steckt er öfter in Wolken als der Hauptaussichtspunkt darunter. Ist der Hauptaussichtspunkt darunter frei und dieser nicht, ein wenig warten; sonst Live-Bild prüfen und später wiederkommen.
Gut zu wissen: Die Sommerregeln für die Straße zur Lagoa do Fogo gelten auch hier: Der Pico da Barrosa ist eine Haltestelle des Shuttles, und in der Saison darf man mit dem Mietwagen nicht hinauffahren.
Der Aussichtspunkt über dem Krater von Furnas, auf der einen Seite die Lagoa das Furnas, auf der anderen Tal und Dorf.
Vom Rand des Furnas-Vulkans sieht man rechts den See und links den weiten Kraterboden, unten am Ufer den Dampf der Fumarolen. Der Aussichtspunkt ist mit Blumenbeeten und einer Steinmauer angelegt und über eine Straße erreichbar, die von Furnas aus hinaufführt.
524 m über dem Meer
Parkplatz
2 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: Niedriger als die großen Kraterränder und daher öfter frei, aber Wolken können hier hängen, während der See darunter klar ist. Live-Bild prüfen; steckt der Gipfel im Nebel, erst zum See hinunter und später wieder hinauf.
Gut zu wissen: Geparkt wird an der Straße kurz vor dem Aussichtspunkt, ein paar Gehminuten entfernt. Man kann auch zu Fuß hinauf: Vom Seeweg PRC06SMI zweigt der PRC22SMI (Grená – Pico do Ferro) zum Aussichtspunkt ab.
Der Doppelsee auf dem Boden der Caldera von Sete Cidades, grün auf der einen Seite der Brücke und blau auf der anderen.
Lagoa Verde und Lagoa Azul sind ein einziger See, rund 4,4 Quadratkilometer groß und bis zu 33 m tief, geteilt durch eine flache Engstelle, die die Straße auf der niedrigen Ponte dos Regos überquert. Erzählt wird von einer Prinzessin mit grünen und einem Hirten mit blauen Augen, deren Tränen die beiden Hälften füllten. Das Dorf Sete Cidades liegt am Ufer gleich nordwestlich der Brücke.
259 m über dem Meer
Parkplatz
4 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: Unten auf Seehöhe ist man oft unter der Wolkendecke, die auf dem Rand liegt; das kann also an einem Tag klappen, an dem Vista do Rei im Nebel steckt.
Gut zu wissen: Auf dem Parkplatz westlich der Brücke parken und die paar Minuten auf die Brücke gehen: Von der Mitte aus liegt die Lagoa Verde im Süden, die Lagoa Azul im Norden.
Der See im Vulkan von Furnas, mit dampfenden Fumarolen am Nordufer, wo der Cozido in der Erde gegart wird.
Am Nordufer führen Holzstege zwischen kochenden Becken und Dampfaustritten hindurch, und Töpfe mit Cozido werden zum Garen in der heißen Erde vergraben. Am Südufer stehen die Kapelle Nossa Senhora das Vitórias, als Mausoleum von José do Canto gebaut und 1886 eingeweiht, sowie das Überwachungs- und Forschungszentrum von Furnas. Der Wanderweg PRC06SMI ist ein 9,4 km langer Rundweg um den See ab dem Dorf Furnas.
281 m über dem Meer
Parkplatz
3 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: Mit unter 300 m liegt der See oft unter den Wolken, die auf dem Kraterrand hängen, und ist deshalb an grauen Tagen eine gute Wahl.
Gut zu wissen: Die Gemeinde Povoação erhebt für das Fumarolengelände am Nordufer Eintritt, zu zahlen an einem Häuschen an der Zufahrt. Vom Parkplatz sind es wenige Gehminuten zu den Fumarolen.
Ein grüner See am Grund eines bewaldeten Explosionskraters, erreichbar über einen kurzen Pfad hinunter durch den Wald.
Die Lagoa do Congro füllt ein Maar, einen Krater, den Dampfexplosionen vor etwa 3.900 Jahren ausgesprengt haben, und der in das recht flache Umland eingesenkt ist statt auf einem Kegel zu sitzen. Das Ufer misst rund 1,25 km und ist von hohen Bäumen eingeschlossen, sodass man das Wasser erst sieht, wenn man unten ist. Der See liegt einige Kilometer landeinwärts von Vila Franca do Campo.
442 m über dem Meer
Parkplatz
11 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: Weil er in einer Senke unter Bäumen liegt, ist er weniger exponiert als die Kraterränder, und ein grauer oder nieseliger Tag verdirbt ihn nicht. Nach starkem Regen ist der Pfad rutschig; lieber eine trockene Phase abwarten.
Gut zu wissen: Vom Parkplatz führt der Pfad etwa 700 m hinunter zum Ufer, stellenweise steil und nach Regen schlammig, und zurück geht es denselben Weg hinauf.
Ein Aussichtspunkt mit Garten auf den Klippen von Nordeste, mit Blick entlang der Ostküste der Insel.
Der Aussichtspunkt ist als terrassierter Garten mit Blumen und endemischen Pflanzen angelegt, mit strohgedeckten Unterständen und Picknicktischen. Vom Rand sieht man die Küste an der Fajã do Araújo, der Ponta da Madrugada und der Ponta da Marquesa vorbeiziehen, dahinter die Berge von Nordeste. Er liegt an der Regionalstraße, die durch Nordeste an der Küste entlangführt.
291 m über dem Meer
Parkplatz
1 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: An der Küste und unter 300 m Höhe ist es hier öfter klar als an den Kraterrändern im Inneren. Morgens fällt das Licht auf diese nach Osten gewandte Küste, aber bei hoher Wolkendecke gibt es keine schlechte Zeit.
Gut zu wissen: Die Ponta da Madrugada, etwa einen Kilometer südlich an derselben Straße, ist ein zweiter Aussichtspunkt mit eigenem Parkplatz; beide lassen sich in einem Halt verbinden.
Ein Aussichtspunkt an der Nordküste über der Bucht von Santa Iria und den Klippen Richtung Porto Formoso.
Vom Rand schaut man hinunter auf die Bucht und an einer grünen Küste aus Feldern und Landzungen entlang bis Porto Formoso. An den Hängen im Blick, an der Ladeira da Velha, besiegten am 3. August 1831 die Truppen Pedros IV. die seines Bruders Miguel, in der Schlacht von Ladeira da Velha. Der Aussichtspunkt liegt direkt an der Hauptstraße entlang der Nordküste.
204 m über dem Meer
Parkplatz
3 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: Als Küstenaussichtspunkt auf rund 200 m liegt er meist unter den Wolken. Der Blick geht etwa nach Nordosten, nachmittags hat man die Sonne also im Rücken.
Gut zu wissen: Der Parkplatz ist ein paar Gehminuten vom Geländer entfernt. Ein bequemer Halt auf der Fahrt zwischen Ribeira Grande und Furnas.
Ein hoher Aussichtspunkt auf dem Kamm östlich von Furnas, mit Blick über das Becken von Furnas und Richtung Povoação.
Auf etwa 760 m am Pico do Salto do Cavalo schaut man hinunter in das grüne Becken von Furnas und hinaus über das Tal von Povoação und seine Rücken bis zum Meer. Die Gemeindestraße M 521 führt direkt daran vorbei.
760 m über dem Meer
Parkplatz
1 Min. zu Fuß
Wann hinfahren: In dieser Höhe steckt der Aussichtspunkt oft in Wolken, auch wenn Furnas darunter klar ist. Vorher Live-Bild prüfen oder von Furnas zum Kamm hinaufschauen; bei Nebel später wiederkommen.
Gut zu wissen: Es gibt nur eine kleine Haltebucht für eine Handvoll Autos, der Aussichtspunkt ist ein paar Schritte entfernt.
Die Straßen zu den Kraterrändern können wegen Bauarbeiten oder bei schlechtem Wetter gesperrt sein, und im Sommer fährt auf manchen stattdessen ein Shuttle. Liegt der Parkplatz im Nebel, ist der See darunter unsichtbar: lieber später wiederkommen, als an die Kante zu gehen.