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Ponta Delgada investiert 450.000 Euro in Hilfe für Obdachlose und Suchtkranke

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24. Oktober 2026
1 Min. Lesezeit

In der Rua de São João de Deus entsteht ein Notfallzentrum für bis zu 30 Menschen, geplant ist außerdem ein Wohnheim für 10 Menschen nach einer Suchttherapie.

Die Stadtverwaltung von Ponta Delgada richtet zwei neue soziale Einrichtungen für Obdachlose und Menschen mit Suchtproblemen ein und gibt dafür rund 450.000 Euro aus. Die für Soziales zuständige Stadträtin Cristina do Canto Tavares kündigte sie am 23. Oktober zur Eröffnung eines Seminars über neue Drogen und gefährdete Menschen an der Gesundheitshochschule Escola Superior de Saúde an.

Die Bauarbeiten für ein soziales Notfallzentrum (Centro de Emergência Social) in der Rua de São João de Deus haben im September begonnen. Die Stadt zahlt dafür 106.000 Euro, Partner ist das Instituto São João de Deus. Das Zentrum wird bis zu 30 Menschen aufnehmen und eine Sozialkantine, Duschen und ein Büro für soziale, psychologische und pflegerische Betreuung haben. Es zieht in ein umgebautes Gebäude der Casa de Saúde mit eigenem Zugang von der Straße und kann die Wäscherei des Instituts mitnutzen.

Das zweite Projekt ist ein Wohnheim für psychosoziale Rehabilitation. Es kostet 330.000 Euro und wird über ein Finanzierungsprotokoll mit demselben Institut bezahlt. Dort sollen 10 Menschen wohnen, die eine Suchttherapie abgeschlossen haben. Pflegekräfte, Psychiater, Psychologen und soziokulturelle Fachkräfte betreuen sie nach der Behandlung weiter.

Zusammen werden die beiden Einrichtungen 40 Menschen versorgen. Die Stadträtin verwies außerdem auf die städtische Planungsstelle für Obdachlosenhilfe NPISA, das Programm Housing First und die städtische Finanzierung des Nachtdienstes Fora de Horas. Laut Correio dos Açores sagte sie, die Verbreitung synthetischer Cathinone auf den Azoren verlange mehr Prävention und Behandlung.

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