Drei neue Windkraftanlagen im Windpark Figueiral auf Santa Maria am Netz
Der Stromversorger EDA rechnet damit, dass Wind 2027 rund 21 % des Stroms auf Santa Maria liefert, und plant einen Lithium-Batteriespeicher für mehr erneuerbare Energie im Inselnetz.
Der Energiekonzern Grupo EDA, der Stromversorger der Azoren, hat im Windpark Figueiral auf Santa Maria drei neue Windkraftanlagen mit je 900 kW in Betrieb genommen. Zwei speisen seit Mittwoch vergangener Woche Strom ein, die dritte seit dem Tag darauf.
Vor dem vollen Betrieb laufen Tests und letzte Einstellungen an den Steuer-, Regel- und Überwachungssystemen. Die neuen Anlagen können das Netz bei elektrischen Störungen stützen.
EDA Renováveis, die Tochter des Konzerns für erneuerbare Energien, hat das Projekt vollständig aus Eigenmitteln bezahlt. Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Lusa nannte das Unternehmen die Kosten nicht und bezeichnete sie als geschäftlich sensibel.
Figueiral ging 1988 als erster Windpark der Azoren und zweiter Portugals ans Netz, damals mit acht Anlagen zu je 30 kW.
Mit dem Windpark im vollen Betrieb rechnet EDA für 2027 mit einer Einsparung von rund 1,3 Millionen Litern Diesel. Wind soll in jenem Jahr etwa 21 % des Stroms der Insel liefern und Solarenergie etwa 4 %, zusammen bis zu 26 % aus erneuerbaren Quellen.
EDA will auf Santa Maria einen schnellen Reservespeicher auf Basis von Lithiumbatterien installieren, damit das Netz mehr erneuerbaren Strom aufnehmen kann.
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